Berliner Secession

Ein Schwerpunkt des Kunsthandels ist die Wiederentdeckung und Pflege der Maler der Berliner Secession um Max Liebermann, dem 1997 zu seinem 150. Geburtstag die Ausstellung „Max Liebermann in Wannsee – Glanz und Untergang einer Lebenswelt“ gewidmet wurde. Sie hatte erheblichen Einfluss auf die Entstehung des Liebermann-Gartens und der Liebermann-Villa am Wannsee. Wolfgang Immenhausen trug maßgeblich zur Gründung der Max-Liebermann-Gesellschaft bei, deren 2. Vorsitzender er ist.

Neben den etablierten und bekannten Künstlern der frühen Secession präsentiert die Galerie immer wieder auch Vertreter der sogenannten Verschollenen Generation: Maler, die den Ersten Weltkrieg erlebten, in der Weimarer Republik erfolgreich ihren künstlerischen Weg fanden, in der Nazizeit aber als „entartet" stigmatisiert und verboten wurden. In den 1950er und 60er Jahren hatten sie keine Chance, sich gegen die Abstraktion und die amerikanische Popart zu behaupten.

Begleitend zu den Ausstellungen erscheinen in regelmäßigen Abständen Kataloge und Buchpublikationen. Neben dem Werkverzeichnis der Gemälde Philipp Francks erschien 2013 der Katalog „Emil Pottner – Impressionistische Glanzstücke in Malerei und Plastik“ über Leben und Werk des fast vergessenen Künstlers. Ein komplettes Verzeichnis finden Sie hier: Buchpublikationen.

Werke der folgenden Künstler sind im Bestand der Galerie und werden kontinuierlich in Ausstellungen gezeigt:

Philipp Franck (1860–1944)
Max Liebermann (1847–1935)
Emil Pottner (1872-1942)
Franz Heckendorf (1888–1962)
Arthur Degner (1888–1972)
Ulrich Hübner (1872-1932)