Clara & Robert Schumann in Russland 1844 - Briefe, Reiseberichte, Kritiken

Veranstaltung

Clara & Robert Schumann in Russland 1844 - Briefe, Reiseberichte, Kritiken
Titel:
Clara & Robert Schumann in Russland 1844 - Briefe, Reiseberichte, Kritiken
Wann:
Sa, 28. September 2019, 19:00 Uhr
Wo:
Kulturscheune Mutter Fourage - Berlin
Art:
Konzert
Eintritt:
18
ermäßigt:
15

Beschreibung

Clara & Robert Schumann in Russland 1844 - Briefe, Reiseberichte, Kritiken

Hans-Jürgen Schatz (Rezitation), Demetrios Karamintzas (Oboe), Alexander Schmalcz (Klavier)

2019 jährt sich der Geburtstag von Clara Schumann zum 200. Mal. Die berühmte Rußlandreise liegt dann 175 Jahre zurück.

In ihrem Programm mit Texten über die Rußlandreise (1844) von Clara und Robert Schumann und Musik beider Ehepartner legen Hans-Jürgen Schatz, Demetrios Karamintzas und Alexander Schmalcz den Schwerpunkt auf die Klaviervirtuosin, Komponistin und Briefschreiberin Clara Schumann.

Im Februar 1844 sind Clara und Robert Schumann von Leipzig über Berlin (Besuch bei Mendelssohn), Tilsit, Riga und Dorpat zu einer Konzertreise nach Rußland aufgebrochen. Roberts Musik war dort damals nahezu unbekannt, Clara eilte ein gewisser Ruf als Klaviervirtuosin voraus.

Aus der nicht leicht zugänglichen Fülle der Briefe, Tagebuchnotizen und Kritiken hat Hans-Jürgen Schatz diese Reise nachgezeichnet.

Der Programmzettel des 3. Konzerts Clara Schumanns bei der Philharmonischen Gesellschaft zu St. Petersburg gibt die Auswahl der Stücke für Klavier solo für diese Konzertlesung vor, auf die sich die Texte in Teilen beziehen.

Neben diesen Stücken aus dem Repertoire Clara Schumanns werden in diesem Programm Romanzen von Clara Schumann sowie Romanzen und Adagio und Allegro für Klavier und Oboe von Robert Schumann gespielt.

Der sehr lebendige Reisebericht gibt den Rahmen für die Konzertlesung vor, Text und Musik wechseln einander ab.

Hans-Jürgen Schatz debütierte mit der Hauptrolle in dem Spielfilm „Flamme empor“. Seither wirkte er in zahlreichen Theaterinszenierungen sowie Kino- und Fernsehfilmen mit, darunter „Heimat“, „Der Fahnder“ und „Salto Postale“. Einen exzellenten Ruf als Rezitator erwarb er sich mit Texten von Erich Kästner, Jean Paul und Thomas Mann. Vielfach arbeitet er im Bereich der klassischen Musik, die ihn u.a. mit dem Klavierduo Katia und Marielle Labèque, der Cembalistin Hedwig Bilgram, den Sängern Michaela Kaune, Claudia Barainsky, Daniel Behle, Andreas Schmidt, Peter Schreier und Roman Trekel sowie den Dirigenten Andrey Boreyko, Jeffrey Tate und Christian Thielemann zusammengeführt hat.

Seine Interpretation von L.F. Baums „Der Zauberer von Oos“ und die Einspielung der musikalischen Erzählung „Paddington Bärs erstes Konzert“ (mit Symphoniker Hamburg) wurden mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ u.a. ausgezeichnet. Für sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement wurde Hans-Jürgen Schatz mit dem
Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

www.hans-juergen-schatz.de

Demetrios Karamintzas, geboren in New York, absolvierte sein Masterstudium an der angesehenen Juilliard School. Im Anschluss an sein Studium engagierte ihn 2004 das Jerusalem Symphony Orchestra als Solo-Oboist. Während dieser Zeit war er parallel für die Barenboim-Said-Stiftung in Palästina tätig. Nach sieben Jahren zog es Demetrios
Karamintzas nach Berlin.
Seit 2011 spielt er sowohl als Gast-Solo-Oboist in zahlreichen Orchestern in Deutschland, der Schweiz, Italien, Griechenland und Amerika als auch bei vielen internationalen Musikfestivals, u.a. Tanglewood Music Festival (USA), wo er mit dem Ralph-Gomberg- Preis ausgezeichnet wurde, Edinburgh International Festival (UK), Chios International Music Festival (GR), Vendsyssel Festival (DK), Musikfest Schloss Wonfurt (DE), Festival dei due Mondi (IT), Eilat International Chamber Music Festival (IL).

Neben seiner reinen Konzerttätigkeit haben genreübergreifende Programme für Demetrios Karamintzas an Bedeutung gewonnen, besonders in Bezug auf Literatur, Tanz und bildende Kunst. Auf Grund dieser Leidenschaft entstanden in den letzten Jahren viele besondere Aufführungen in Kairo und Alexandria für den Verein „Cultures in Harmony“, eine Kunstinstallation in Jerusalem bei „Bezalel Academy of Arts and Design“, sowie Programme in Deutschland mit Schauspielern wie Hans-Jürgen Schatz, Winnie Böwe, Pierre Sanoussi-Bliss und Jazzsängerin Pascal von Wroblewsky.
In Berlin hat er 2016 „Mit Mach Musik, ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e.V.“ mitgegründet, wo er auch Musikdirektor ist.

Alexander Schmalcz trat schon früh in seiner Karriere als Pianist mit Sängerlegenden wie Peter Schreier, Edita Gruberova, Grace Bumbry und Anna Tomowa-Sintow auf. Zu den Sängern der heutigen Generation gehören vor allem Matthias Goerne mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, sowie Daniel Behle, Konstantin Wolff, Stephan Loges, Inessa Galante, Eva Mei, Rachel Frenkel und Chen Reiss. Kammermusikpartner sind unter anderem Céline Moinet, Albrecht Mayer, Nick Deutsch und Tatjana Masurenko.
Neben Auftritten bei Musikfestivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Tanglewood Festival, dem Prager Frühling und den Schwetzinger Festspielen gastiert der gefragte Liedbegleiter in den großen Musikzentren Europas, Amerikas, Japans und Koreas.

Konzerte führten ihn unter anderem in die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper München, das Théâtre du Châtelet, das Amphithéâtre der Opera Bastille, das Concertgebouw Amsterdam, die Kölner Philharmonie, das Gewandhaus Leipzig, die Wigmore Hall London, das Seoul Arts Center, die Tokyo Opera City Hall und die KIOI Hall, Tokyo.

 

 


Veranstaltungsort

Standort:
Kulturscheune Mutter Fourage
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