Ein Landhaus für van Gogh – Die Villa von Franz und Margarete Oppenheim und ihre Kunstsammlung am Wannsee

Veranstaltung

Ein Landhaus für van Gogh – Die Villa von Franz und Margarete Oppenheim und ihre Kunstsammlung am Wannsee
Titel:
Ein Landhaus für van Gogh – Die Villa von Franz und Margarete Oppenheim und ihre Kunstsammlung am Wannsee
Wann:
So, 5. November 2017, 18:00 Uhr
Art:
Vortrag
Eintritt:
10 €
ermäßigt:
8 €

Beschreibung

 

Der Neu-Cladower Salon zu Gast bei Mutter Fourage
Vortrag von Dr. Miriam-Esther Owesle

„Die Leitung der Fabrik besorge ich, das Departement Kunst untersteht meiner Frau“, schreibt der Unternehmer Franz Oppenheim (1825-1929) im Jahre 1909 an den Direktor der Berliner Gemäldegalerie Wilhelm von Bode. In den beiden Jahren zuvor hatte Oppenheim sich und seiner Frau ein großes Landhaus in der Villenkolonie Alsen durch den Architekten Alfred Messel errichten lassen, dessen spektakuläres Herzstück eine mehr als zwanzig Meter lange Gemäldegalerie war, in der eine opulente Kunstsammlung Platz fand: Im „Großen Messel“ – wie die Villa Oppenheim in der Großen Seestraße 16 (heute: Zum Heckeshorn 38) genannt wurde – gaben sich Gemälde von Vincent van Gogh und Edouard Manet ein Stelldichein und bezeugten den bereits früh an der zeitgenössischen Kunst orientierten und vornehmlich auf französische Impressionisten fokussierten Geschmack Margarete Oppenheims (1857-1935), deren Cézanne-Sammlung als die seinerzeit größte in Deutschland galt und die in ihrem von Paul O. A. Baumgarten und Alfred Lichtwark gestalteten Garten unter anderem Tierplastiken des Sezessions-Bildhauers August Gaul aufstellen ließ. Im Rahmen der Vortragsreihe „Künstlerhäuser und Sammlervillen in Wannsee“ nimmt sich der Neu-Cladower Salon in der Galerie Mutter Fourage im November dem Wannseer Refugium von Franz und Margarete Oppenheim an.

 

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